Paul Schwer: sägen bohren föhnen

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Mai 2017
Kurator: Denis Bury

Zu seinen raumgreifenden Installationen u.a. aus verformten Plexiglas mit Farbpigment oder Siebdruck, Neonröhren und Reflektorfolien sagt Schwer selbst: Das ist alles Malerei. Ich bin Maler.

Für seine Ausstellung sägen bohren föhnen geht er einer seit den 80ern gehegten Vorstellung nach und löst seine Materialen vom Boden in die Luft. Auf weißem Stromkabel hängen sie nun im Raum, bildeten Gruppen, fliegen, gleichen Fetzen. Vor strengen Metallfenstern tauchen sie das Licht in Farbe, ähneln abstrahierten Motiven von Kirchenfenstern.

Die Linien der Aufhängungen wirken wie Konstruktionslinien beim Zeichen. Der natürliche Lichteinfall im Ausstellungsraum schafft punktuelle Beleuchtungen und einen Verlauf von Hell zu Dunkel – eine Malerei, in der sich die Besucher bewegen können.

Termine

  • Dienstag 9.5.2017 Eröffnung um 18 Uhr durch OB Thomas Kufen
  • Sonntag 11.6.2017 Matinée ab 11 Uhr und Ausstellungsende

Führungen

Über den gesamten Ausstellungszeitraum können kostenlose Führungen vereinbart werden.

Über den Künstler

Parallel zu einigen Jahren Arbeit in der Kinderpsychatrie der Uniklinik Essen studierte Paul Schwer an der Kunstakademie in Düsseldorf. Da bei Joseph Beuys kein Unterkommen mehr war, ging er zu Erwin Heerich und wurde unter ihm auch Meisterschüler.

www.paulschwer.de
de.wikipedia.org/wiki/Paul_Schwer